Präventionsveranstaltung 2013/2014 – Verhalten Fremden gegenüber
„Geh nicht mit Fremden mit!“ – Für alle Eltern und Familien ein sensibles Thema, denn es ist unmöglich die Kinder vor jeder Situation oder Unannehmlichkeit zu schützen bzw. zu bewahren. Deshalb hat sich die Maria Montessori „Lambert-Steinwich“ Grundschule um Unterstützung bemüht und führt nun, gemeinsam mit der Präventionsberaterin Frau Wolter von der Polizei und der Schulsozialarbeiterin Frau Liefländer ein speziell für Grundschüler aufgearbeitetes Projekt zum Thema „Verhalten Fremden gegenüber“ durch.
„Hilf mir, es selbst zu tun!“ ist auch das Ziel des Präventionsprojekts, welches „Hilfe zur Selbsthilfe“ thematisiert und in Form von praktischen Übungen behandelt.
Wer ist mein Freund, wer ist mir fremd? Den Postboten sehen wir doch jeden Morgen! Ist er ein Fremder, oder ein Freund?! Mit dieser Frage setzt sich das Präventionsprojekt „Verhalten Fremden gegenüber“ auseinander. Die Kinder werden spielerisch für das Thema Nähe und Distanz sensibilisiert und ihnen wird ein angemessenes Verhalten an Beispielen aus der Tierwelt verdeutlicht. Es findet eine Gesprächsrunde mit dem Thema „Unterschied zwischen Freunden und Fremden“ und „Vertrauen“ statt. Die Rechte der Kinder werden im allgemeinen Umgang miteinander wiederholt bzw. neu definiert.
Außerdem werden neue Möglichkeiten eröffnet, sich in Problemsituationen unmittelbar Hilfe einzufordern bzw. durch unsere laute Stimme („Lassen Sie mich in Ruhe!“) und deutliche Körpersprache Aufmerksamkeit zu erregen. Gute und schlechte Geheimnisse“ werden besprochen und hervorgehoben. Die Kinder werden dazu aufgefordert, sich stets jemandem anzuvertrauen, wenn sie ein ungutes Bauchgefühl haben.
Das Präventionsprojekt setzt jedoch nur an der Wurzel der Problematik an. Die Kompetenzen der Kinder in Problemsituationen werden ansatzweise geschult, ihnen werden Lösungsvorschläge und mögliche Hilfen nähergebracht. Allerdings sind die Kinder stets auf Unterstützung durch gut zuhörende Vertrauenspersonen angewiesen. Zu dem Bedarf es einer immerwährenden Weiterführung und Erinnerung dieser Thematik, um eine nachhaltige Schutzwirkung erreichen zu können. Deshalb ist die ständige Sensibilisierung der Kinder, Pflichtaufgabe aller Erwachsenen.


